
Biografie
Miranda Otto
Miranda Lin Otto (* 16. Dezember 1967 in Brisbane) ist eine australische Schauspielerin.
Ihre Eltern sind Lindsay Otto und der australische Schauspieler Barry Otto. Ihre knapp zwanzig Jahre jüngere Schwester ist die Schauspielerin und Regisseurin Gracie Otto. Otto wuchs den Großteil ihrer Jugend in Brisbane und Newcastle auf und lebte auch einige Zeit in Hongkong. Ihr Interesse an der Schauspielerei entdeckte sie durch ihren Vater, der diese Tätigkeit selbst ausübte.
Otto begann eine medizinische Ausbildung, gab diese aber für ihre Schauspielkarriere auf. Sie studierte am National Institute of Dramatic Art in Sydney, der Schauspielschule, die auch Cate Blanchett und Mel Gibson besuchten. Ihren Abschluss machte sie 1990. Schauspielerisch selber aktiv wurde sie zum ersten Mal am Nimrod Theatre, wo sie in mehreren Bühnenstücken auftrat. Ihr Filmdebüt hatte sie 1986 im Kriegsdrama Emmas Krieg. Die darauffolgenden Jahre konnte sie in anderen Filmproduktionen weitere kleine Filmrollen bekommen.
1991 hatte sie ihren Durchbruch mit dem Film Daydream Believer – Pferde sind die besseren Menschen, in dem sie die Hauptrolle verkörperte. Für die Darstellung einer jungen Frau, die die Fähigkeit besitzt mit Pferden zu kommunizieren, wurde sie vom Australian Film Institute im folgenden Jahr in der Kategorie Beste Schauspielerin nominiert. Durch diesen Erfolg wurde sie in ihrer australischen Heimat zu einer bekannten Schauspielerin, die in den 1990er Jahren noch drei weitere Male vom Australian Film Institute für ihre filmischen Darstellungen für Filmpreise nominiert wurde.
Den Sprung nach Hollywood schaffte Otto im Jahr 2000 mit dem Thriller Schatten der Wahrheit, in welchem sie neben Harrison Ford und Michelle Pfeiffer auftrat. Ein Jahr darauf spielte sie in der Komödie Human Nature eine Rolle. Der Film war jedoch kein großer kommerzieller Erfolg und fiel auch bei der Kritik durch.
Bereits 1999 wurde Otto vom Erfolgsregisseur Peter Jackson für die Rolle der Éowyn in Der Herr der Ringe besetzt. Die Verfilmung brach Rekorde und Otto erlangte durch ihr Mitwirken endgültig internationale Bekanntheit.
2005 wurde sie von Steven Spielberg, der von ihrer Darstellung in Der Herr der Ringe beeindruckt war, kontaktiert, um sie in seinem neuen Projekt Krieg der Welten die Ehefrau von Tom Cruise verkörpern zu lassen. Otto, zu dieser Zeit schwanger, wollte erst ablehnen, nahm aber letztlich doch an, nachdem das Drehbuch zu ihren Gunsten umgearbeitet worden war. Die Jahre danach konzentrierte Otto sich verstärkt auf Rollen in Fernsehserien und Theaterproduktionen. In Bruno Barretos Die Poetin (2013) wurde sie für die Rolle der Elizabeth Bishop besetzt. Bei den 6. AACTA Awards 2016 gewann sie den Preis als beste Nebendarstellerin für ihre Darstellung in Simon Stones Die Wildente, einer Verfilmung des gleichnamigen Schauspiels von Henrik Ibsen.
Eine Zeit lang war sie mit dem australischen Schauspieler Richard Roxburgh zusammen, trennte sich aber wieder von ihm. 2002 lernte Otto bei Dreharbeiten den australischen Schauspieler Peter O’Brien kennen, den sie am 1. Januar 2003 heiratete und mit dem sie in Australien lebt. Im April 2005 brachte sie dort eine Tochter zur Welt.
Filme und Serien mit Miranda Otto
★ 8.5
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
2003
★ 8.4
Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
2002
★ 6.6
Krieg der Welten
2005
★ 6.6
Annabelle 2
2017
★ 7.1
Talk to Me
2023
★ 8.2
Chilling Adventures of Sabrina
2018
★ 7.4
Der schmale Grat
1998
★ 7.6
Homeland
2011
★ 5.4
I, Frankenstein
2014
★ 6.4
Schatten der Wahrheit
2000
★ 6.0
The Silence
2019
★ 6.0
Der Flug des Phoenix
2004
★ 6.5
Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim
2024
★ 6.5
The Homesman
2014
★ 5.9
Zoe
2018
★ 5.2
Downhill
2020
★ 6.0
Human Nature - Die Krone der Schöpfung
2001
★ 6.5
The Portable Door
2023
★ 6.2
24: Legacy
2017
★ 7.7
Miss Fishers mysteriöse Mordfälle
2012
★ 7.1
Dance Academy: Das Comeback
2017
★ 6.0
I am You - Mörderische Sehnsucht
2009
★ 7.0
Als das Meer verschwand
2004
★ 6.4
Reiter auf verbrannter Erde
1999
★ 6.6
Die Poetin
2013
★ 6.3
Die Wildente
2015
★ 6.1
Danny Deckchair
2003
★ 6.3
The Clearing
2023
★ 5.2
Doctor Sleep
2002
★ 6.6
Koala Man
2023
★ 6.4
Wellmania
2023
★ 6.9
Locke & Key
2011
★ 5.7
The Turning
2013
★ 6.2
The Chaperone
2019
★ 5.2
Rake
2014
★ 6.0
Love Serenade
1996
★ 4.4
Electrocutor 1
1988
★ 7.7
The Way We Live Now
2001
★ 5.6
The Healer
2002
★ 6.2
The Unusual Suspects
2021
★ 6.6
Die fliegenden Ärzte
1986
★ 5.8
Letzte Tage im Chez Nous
1992
★ 6.7
Blessed
2009
★ 5.1
The Pout-Pout Fish
2026
★ 5.9
Cashmere Mafia
2008
★ 6.7
Police Rescue - Gefährlicher Einsatz
1991
★ 7.1
Fires
2021
★ 5.7
Thou Shalt Not Steal
2024
★ 5.8
The Well
1997
★ 8.8
Hinter den Kulissen von Die Rückkehr des Königs
2006
★ 6.9
South Solitary
2010
★ 5.4
In the Winter Dark
1998
★ 8.8
Hinter den Kulissen von Die Zwei Türme
2006
★ 4.4
True Colours
2022
★ 6.9
Dead Letter Office
1998
★ 6.4
The Quest Fulfilled: A Director's Vision
2003
★ 4.9
The Nostradamus Kid
1993
★ 4.1
The Moth Effect
2021
★ 4.4
The Starter Wife – Alles auf Anfang
2007
★ 3.8
Kin
2000
★ 6.3
Doing Time for Patsy Cline
1997
★ 7.0
My Freaky Family
2024
★ 5.5
Zoom Stone
1987
★ 3.6
True Love and Chaos
1997
★ 3.6
Emma's War
1986
★ 7.1
Mabo
2012
★ 3.2
Ladies in Black
2024
★ 3.0
Sex Is a Four Letter Word
1995
★ 7.0
The Raid
2017
★ 6.7
Daydream Believer
1992
★ 7.3
Faith & Fear: The Conjuring Universe
2020
★ 6.5
A Filmmaker's Journey: Making 'The Return of the King'
2004
★ 7.8
La volpe a tre zampe
2004
★ 8.0
Through My Eyes
2004
★ 7.5
Heroes II: The Return
1991
★ 5.5
Reunited Apart
2020
★ 1.0
At the Gates
2023
★ 7.0
Revealed: Otto By Otto
2024
★ 6.0
Schadenfreude
2009
★ 7.0
In the Grip of Terror: Making Talk to Me
2023
★ -
The Fox
2026
★ -
Fog City
Jahr unbekannt
★ -
The Great White
Jahr unbekannt