
Biografie
Hans Häckermann
Hans Häckermann absolvierte seine Schauspielausbildung bei Claus Clausen in Freiburg und gab 1951 sein Bühnendebüt in Lübeck, wo er auch sein erstes Engagement erhielt und bis 1954 als Schauspieler und Regie-Assistent tätig war. Weitere Bühnenstationen waren Bremerhaven (1954–58), Kassel (1958–63), das Schauspielhaus Bochum (1963–69), das Deutsche Schauspielhaus Hamburg (1969–72; unter den Regisseuren Fritz Kortner und Leonard Steckel) und Karlsruhe (1972/73).
Danach nahm er für zwei Jahre eine Anstellung als Oberspielleiter an den Städtischen Bühnen Osnabrück an, bevor er an das Schleswig-Holsteinische Landestheater in Schleswig wechselte, an dem er von 1975 an für zehn Jahre als Schauspieler, Schauspieldirektor und stellvertretender Generalintendant tätig war. 1985 verließ er Schleswig, um bis 1993 als Generalintendant das Oldenburgische Staatstheater zu leiten. In dieser Zeit arbeitete er nicht nur als Schauspieler und Regisseur, sondern begründete auch die Oldenburger Internationalen Balletttage.
Daneben war Häckermann umfangreich als Fernsehschauspieler tätig und spielte in 171 Produktionen unter Regisseuren wie Dieter Wedel (Einmal im Leben – Geschichte eines Eigenheims, Ein Abend mit Labiche, Der große Bellheim) und Eberhard Itzenplitz (Die Dubrow-Krise), in Literaturverfilmungen wie Christine Brückners Jauche und Levkojen sowie als Gastdarsteller in zahlreichen Fernsehserien wie Derrick, St. Pauli Landungsbrücken, Der Alte, Sonderdezernat K1, Ein Fall für zwei, Jakob und Adele, Der Landarzt, Diese Drombuschs und Die Insel.
Für Radio Bremen war Häckermann zudem 1973 als Tatort-Kommissar Böck in der Folge Ein ganz gewöhnlicher Mord tätig und als Kommissar Beck für die Folge Slalom 1981 vom NDR im Einsatz. Daneben hatte er als Kommissar Böck drei Gastauftritte – 1973 neben Gustl Bayrhammer in Tote brauchen keine Wohnung und neben Walter Richter in Platzverweis für Trimmel, sowie 1974 neben Hansjörg Felmy in Der Mann aus Zimmer 22. Seinen letzten Auftritt als Schauspieler hatte er in Dieter Wedels mehrteiligen Fernsehthriller Der Schattenmann. Die Fernsehpremiere erlebte er nicht mehr.
Nach langer Krankheit starb Häckermann 1995 im Alter von 65 Jahren. Beigesetzt wurde er im Familiengrab auf dem Domfriedhof in Ratzeburg.
Filme und Serien mit Hans Häckermann
★ 6.2
Tatort
1970
★ 6.2
Tatort
1970
★ 6.2
Tatort
1970
★ 6.2
Tatort
1970
★ 6.2
Tatort
1970
★ 6.2
Tatort
1970
★ 6.2
Tatort
1970
★ 6.1
Derrick
1974
★ 6.1
Die Fälschung
1981
★ 6.6
Die Schwarzwaldklinik
1985
★ 6.6
Die Schwarzwaldklinik
1985
★ 6.3
Der Alte
1977
★ 6.3
Der Alte
1977
★ 5.7
Ein Fall für zwei
1981
★ 5.7
Ein Fall für zwei
1981
★ 6.1
Die Delegation
1970
★ 9.4
Schwarz Rot Gold
1982
★ 9.4
Schwarz Rot Gold
1982
★ 5.9
SOKO München
1978
★ 6.2
Der Landarzt
1987
★ 4.5
St. Pauli-Landungsbrücken
1979
★ 6.2
Der Landarzt
1987
★ 4.5
St. Pauli-Landungsbrücken
1979
★ 4.5
Jauche und Levkojen
1978
★ 4.8
Ein Richter zum Küssen
1995
★ 3.3
Flucht
1977
★ 6.3
Jakob und Adele
1982
★ 8.0
Generale - Anatomie der Marneschlacht
1977
★ 8.5
Immenhof
1994
★ 8.0
Zwei alte Hasen
1994
★ 9.0
Schwarz greift ein
1994
★ 9.0
Krimistunde
1982
★ 10.0
Geschäfte mit Plückhahn
1971
★ 10.0
Das Lamm des Armen
1978
★ 7.0
Zerbrochene Brücken
1986
★ 7.0
Die Stunde des Löwen
1982
★ 7.0
Die Klette
1986
★ 9.0
Ein Abend mit Labiche
1980
★ 9.0
Meister Timpe
1980
★ 8.0
Menschenfresser
1976
★ 10.0
Die Dubrow Krise
1969
★ 10.0
Reinhard Heydrich - Manager des Terrors
1977
★ 8.0
Clavigo
1970
★ 7.0
Eiger
1974
★ 8.0
Sonderdezernat K1
1972
★ 10.0
Kläger und Beklagte
1978
★ 8.0
Briefgeheimnis
1994
★ 9.0
Justitias kleine Fische
1988
★ 10.0
Unsere schönsten Jahre
1983
★ 7.0
Goldene Zeiten - Bittere Zeiten
1981
★ 7.0
Fest im Sattel
1988
★ -
Einer muß der Dumme sein
1971
★ -
Bellas Tod
1979
★ -
Friß, Pappi, friß!
1972
★ -
Kollege Bindelmann
1969
★ -
Geschichte für 24 Stunden
1972
★ -
Egmont
1967
★ -
Prüfung eines Lehrers
1968
★ -
Troilus und Cressida
1964
★ -
Pseudonym Hans Fallada
1981
★ -
Die Männer vom K3
1988
★ -
Aus Liebe zum Sport
1974
★ -
Elbflorenz
1994
★ -
Die Insel
1987
★ -
Bretter, die die Welt bedeuten
1982
★ -
Uta
1983
★ -
Die Stadt im Tal
1975