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Biografie

Witta Pohl

Geburtstag: 1937-11-01
Die Tochter des Gynäkologen Wilhelm Breipohl und dessen Ehefrau Marie-Luise wuchs ab 1941 mit fünf Geschwistern in Bielefeld auf. Der Vater war zuletzt an der Universitätsfrauenklinik Berlin beschäftigt und wurde in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs von sowjetischen Soldaten erschossen. Die Familie lebte daraufhin in ärmlichen Verhältnissen in Westfalen.Pohl ließ sich als Kosmetikerin ausbilden. Schauspielunterricht nahm sie bei Herma Clement in Berlin. Ein erstes Theaterengagement führte Witta Pohl 1957 ans Staatstheater in Kassel, wo sie die Titelrolle in Frances Goodrichs und Albert Hacketts Das Tagebuch der Anne Frank übernahm. Weitere Engagements führten sie unter anderem an die Münchner Kammerspiele, die Braunschweiger und Darmstädter Bühnen sowie an das Schauspielhaus Zürich. 1960 erhielt sie anlässlich ihrer Darstellung der Hermia in der Shakespeare-Komödie Ein Sommernachtstraum bei den Bad Hersfelder Festspielen den Jungschauspielerinnen-Preis der Stadt. Von 1965 bis 1973 gehörte Pohl dem Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg an. Danach war sie unter anderem am Ernst-Deutsch-Theater, den Hamburger Kammerspielen und erneut bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen. Ihr Fernsehdebüt gab sie 1960 in Das Floß der Medusa und wirkte seitdem in über vierzig Fernsehproduktionen mit. Bundesweit bekannt wurde sie 1983 in der Rolle der resoluten Vera Drombusch in Robert Strombergers Familienserie Diese Drombuschs, die überaus erfolgreich bis 1994 fortgesetzt wurde. In der Krimireihe Schwarz Rot Gold spielte sie in vier Folgen die Ehefrau des Zollfahnders Zaluskowski. Außerdem übernahm sie Gastrollen in Der Alte, Tatort und weiteren Fernsehserien. Witta Pohl war in erster Ehe mit Karl Maldeck verheiratet. Aus der zweiten Ehe mit dem Schauspieler Charles Brauer, die von 1966 bis 1976 dauerte, gingen Zwillinge hervor. Mit Brauer stand sie 1966 in dem Fernsehfilm Geibelstraße 27 auch gemeinsam vor der Kamera. Danach war sie mit dem Zahnarzt Ekkehart Franz verheiratet. In den 1980er Jahren übernahm die Schauspielerin Patenschaften für Kinder in Sri Lanka, auf den Malediven, in Uganda und in Polen. Für kranke Kinder organisierte sie Aufenthalte in Kliniken und Operationen. 1991 gründete sie den Hamburger Verein Kinder-Luftbrücke e. V., der sich um Sozialwaisen kümmerte. Im selben Jahr wurde sie UNESCO-Ehrenbotschafterin des Tschernobyl-Hilfsprogramms.Von dem Verein Kinderlachen wurde sie später mit dem „KIND-AWARD“ ausgezeichnet. Witta Pohl lebte privat in der Brabandstraße in Hamburg-Alsterdorf. Der von ihr gegründete Verein Kinderluftbrücke hatte ebenfalls in der Straße seinen Hauptsitz. Nach einem Zusammenbruch im Februar 2011 wurde bei Witta Pohl Leukämie diagnostiziert. Die Schauspielerin befand sich seitdem im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in Behandlung. Am 4. April 2011 starb sie an den Folgen der Krankheit. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg.

Filme und Serien mit Witta Pohl

Kommissar Rex
★ 7.2
Kommissar Rex
1994
Tatort
★ 6.2
Tatort
1970
Tatort
★ 6.2
Tatort
1970
Derrick
★ 6.1
Derrick
1974
Supermarkt
★ 6.6
Supermarkt
1974
Wetten, dass..?
★ 5.6
Wetten, dass..?
1981
Die Schwarzwaldklinik
★ 6.6
Die Schwarzwaldklinik
1985
Der Alte
★ 6.3
Der Alte
1977
Der Alte
★ 6.3
Der Alte
1977
Der Alte
★ 6.3
Der Alte
1977
Der Alte
★ 6.3
Der Alte
1977
Das Traumschiff
★ 5.0
Das Traumschiff
1981
Das Traumschiff
★ 5.0
Das Traumschiff
1981
Großstadtrevier
★ 6.0
Großstadtrevier
1986
Gruppenbild mit Dame
★ 5.0
Gruppenbild mit Dame
1977
Diese Drombuschs
★ 5.3
Diese Drombuschs
1983
Das Traumhotel
★ 5.9
Das Traumhotel
2004
Schwarz Rot Gold
★ 9.4
Schwarz Rot Gold
1982
St. Pauli-Landungsbrücken
★ 4.5
St. Pauli-Landungsbrücken
1979
Menschen bei Maischberger
★ 7.3
Menschen bei Maischberger
2003
Beckmann
★ 4.5
Beckmann
1999
Desperado City
★ 3.7
Desperado City
1982
Alle Kinder brauchen Liebe
★ 5.3
Alle Kinder brauchen Liebe
2000
Polizeifunk ruft
★ 5.0
Polizeifunk ruft
1966
Die ProSieben Märchenstunde
★ 7.7
Die ProSieben Märchenstunde
2006
Ein Fall für TKKG
★ 7.0
Ein Fall für TKKG
1985
Die Hesselbachs
★ 7.3
Die Hesselbachs
1960
Dalli Dalli
★ 9.3
Dalli Dalli
1971
Goldene Kamera
★ 5.7
Goldene Kamera
1984
Nachtcafé
★ 4.7
Nachtcafé
1987
Der Führerschein
★ 8.0
Der Führerschein
1979
Ein Heim für Tiere
★ 9.0
Ein Heim für Tiere
1985
Krimistunde
★ 9.0
Krimistunde
1982
alfredissimo! Kochen mit Bio
★ 6.0
alfredissimo! Kochen mit Bio
1994
Boulevard Bio
★ 7.0
Boulevard Bio
1991
Geibelstraße 27
★ 7.0
Geibelstraße 27
1966
Ja und Nein
★ 8.0
Ja und Nein
1981
Wo geht's lang, Kutti?
★ 7.0
Wo geht's lang, Kutti?
1978
Der Zubringer
★ 9.0
Der Zubringer
1982
Nerze nachts am Straßenrand
★ 7.0
Nerze nachts am Straßenrand
1973
Kudenow oder An fremden Wassern weinen
★ 7.0
Kudenow oder An fremden Wassern weinen
1981
Ein Mann von gestern
★ 9.0
Ein Mann von gestern
1980
Der Hochzeitstag
★ 10.0
Der Hochzeitstag
1985
Michas Flucht
★ 9.0
Michas Flucht
1988
Kinder unseres Volkes
★ 9.0
Kinder unseres Volkes
1983
Über den Gehorsam. Szenen aus Deutschland, wo die Unterwerfung des eigenen Willens unter einen Fremden als Tugend gilt
★ 9.0
Über den Gehorsam. Szenen aus Deutschland, wo die Unterwerfung des eigenen Willens unter einen Fremden als Tugend gilt
1968
Am Wege
★ 10.0
Am Wege
1975
Dr. Katzenbergers Badereise
★ 9.0
Dr. Katzenbergers Badereise
1978
Ein Sommernachtstraum
★ 7.0
Ein Sommernachtstraum
1968
Stumme Zeugen
★ 10.0
Stumme Zeugen
1975
Der Urlaub
★ 8.0
Der Urlaub
1980
Jenny & Co
★ 10.0
Jenny & Co
2001
Hessische Geschichten
★ 9.0
Hessische Geschichten
1986
Typisch Sophie
★ 8.0
Typisch Sophie
2004
Schöne Ferien
★ 9.0
Schöne Ferien
1985
Ein Jahr ohne Sonntag
★ 9.0
Ein Jahr ohne Sonntag
1970
Schaurige Geschichten
★ 7.0
Schaurige Geschichten
1976
Ausgerissen! Was nun?
★ 10.0
Ausgerissen! Was nun?
1978
Köberle kommt
★ 10.0
Köberle kommt
1983
Einfach Lamprecht
★ 9.0
Einfach Lamprecht
1982
Die Laurents
★ 9.0
Die Laurents
1981
Frau über vierzig
★ 7.0
Frau über vierzig
1981
Menschen der Woche
★ 6.0
Menschen der Woche
2000
Der Fotograf oder Das Auge Gottes
★ 8.0
Der Fotograf oder Das Auge Gottes
1992
Phantasten
★ -
Phantasten
1979
Ein herrlicher Tag
★ -
Ein herrlicher Tag
1976
Der Hund im Computer
★ -
Der Hund im Computer
1985
Der Geist der Mirabelle
★ -
Der Geist der Mirabelle
1978
Kinderparty
★ -
Kinderparty
1978
Gabriel
★ -
Gabriel
1973
Evas Rippe
★ -
Evas Rippe
1975
Das Mord-Menü
★ -
Das Mord-Menü
1986
Der Abschlußtag
★ -
Der Abschlußtag
1979
Unheimliche Geschichten
★ -
Unheimliche Geschichten
1982
Happy Birthday
★ -
Happy Birthday
1997
Der Fall von nebenan
★ -
Der Fall von nebenan
1970
Die Lehmanns
★ -
Die Lehmanns
1984
Der Erfolg ihres Lebens
★ -
Der Erfolg ihres Lebens
1990
Uta
★ -
Uta
1983
Witta Pohl – Reisen mit Herzklopfen
★ -
Witta Pohl – Reisen mit Herzklopfen
1992
Zeil um Zehn
★ -
Zeil um Zehn
1990
Im Zweifel für..
★ -
Im Zweifel für..
1995
Kudenow oder An fremden Wassern weinen
★ -
Kudenow oder An fremden Wassern weinen
1981