
Biografie
Noah Emmerich
Noah Nicholas Emmerich (* 27. Februar 1965 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur.
Noah Emmerich wurde 1965 als Sohn des jüdischen Kunstgaleristen André Emmerich (1924–2007) geboren. Die Familie seines Vaters war wegen des sich verstärkenden Antisemitismus 1931 von Frankfurt am Main nach Amsterdam und 1940 schließlich nach New York City emigriert. Die Familie der Mutter Constance Emmerich hatte rumänisch-ungarische Wurzeln. Er hat zwei ältere Brüder: Adam und Toby Emmerich.[1] Die Familie ist nicht mit dem Regisseur Roland Emmerich verwandt.
Emmerich studierte an der Yale University. Während des Studiums war er Mitglied der A-cappella-Gruppe The Spizziwinks. Nach seinem Abschluss 1987 strebte er zunächst eine Karriere als Anwalt an.[3] Während seiner ersten Kurse an der juristischen Fakultät beschloss er, die Ausbildung abzubrechen und Schauspieler zu werden. Über einen Freund, der eine Campus-Produktion des Musicals Anything Goes inszenierte, kam er an seine erste Rolle. Durch eine Theatertour mit Aaron Sorkins Stück A Few Good Men kam er schließlich nach Kalifornien, wo er ab 1993 auch vor der Kamera auftrat. Durch Nebenrollen in Filmen wie Last Action Hero, Beautiful Girls und Cop Land empfahl er sich für weitere Projekte. Einem größeren Publikum wurde er durch seine Rolle als Trumans „bester Freund“ Marlon in Die Truman Show bekannt. Seit seiner ungenannten Nebenrollen in Gavin O’Connors Tragikomödie Tumbleweeds hat Emmerich wiederholt mit dem Regisseur zusammengearbeitet, der ihn in Filmen wie Miracle – Das Wunder von Lake Placid, Das Gesetz der Ehre, Warrior oder Jane Got a Gun besetzte.
Um die Jahrtausendwende gründete Emmerich mit Sandbox Pictures ein Visual-Effects-Unternehmen, welches unter anderem bei Nachts im Museum oder Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia für die Tricktechnik verantwortlich zeichnete.
Neben seinen Rollen in Kinofilmen trat Emmerich auch in Fernsehserien wie White Collar, The Walking Dead oder Backwash auf. Von 2013 bis 2018 verkörperte er in 75 Episoden der Agentenserie The Americans den FBI-Agenten Stan Beeman.
Bei einigen Episoden der Serien The Americans und Billions übernahm Emmerich auch die Regie.
In erster Ehe war er von 1998 bis 2003 mit der Schauspielerin Melissa Fitzgerald verheiratet. Seit dem Jahr 2014 ist die Schauspielerin und Produzentin Mary Regency Boies seine Ehefrau.
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Filme und Serien mit Noah Emmerich
★ 8.2
Die Truman Show
1998
★ 8.1
The Walking Dead
2010
★ 6.8
Super 8
2011
★ 7.8
Warrior
2011
★ 8.0
Law & Order: Special Victims Unit
1999
★ 6.5
Last Action Hero
1993
★ 6.4
Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben
2004
★ 7.3
Frequency
2000
★ 6.8
Cop Land
1997
★ 8.2
White Collar
2009
★ 6.9
The Good Nurse
2022
★ 6.4
Windtalkers
2002
★ 7.9
Monk
2002
★ 7.3
The Walking Dead: World Beyond
2020
★ 7.1
Little Children
2006
★ 7.9
The Americans
2013
★ 7.8
Billions
2016
★ 6.6
Trust
2010
★ 6.3
Das Gesetz der Ehre
2008
★ 6.7
Lebenslänglich
1999
★ 5.8
Jane Got a Gun
2015
★ 6.5
Fair Game
2010
★ 6.5
Space Force
2020
★ 7.1
Miracle - Das Wunder von Lake Placid
2004
★ 7.3
Master of None
2015
★ 8.3
The West Wing
1999
★ 6.1
Blood Ties
2013
★ 6.4
Jenseits aller Grenzen
2003
★ 6.7
Beautiful Girls
1996
★ 7.4
The Spy
2019
★ 7.5
Dark Winds - Der Wind des Bösen
2022
★ 5.8
Melrose Place
1992
★ 6.7
Suspicion
2022
★ 7.1
The Hot Zone
2019
★ 6.1
Love & Sex
2000
★ 6.0
Verrückt In Alabama
1999
★ 7.1
Als das Morden begann
2005
★ 5.1
The Wilde Wedding
2017
★ 7.0
Murdaugh: Mord in der Familie
2025
★ 6.4
Tumbleweeds
1999
★ 5.7
Sympathy for Delicious
2010
★ 5.8
Monument Ave.
1998
★ 6.0
The Fitzgerald Family Christmas
2012
★ 5.3
The Big Cigar
2024
★ 5.5
Julie Johnson
2001
★ 5.8
Jack Reed: Gnadenlose Jagd
1994
★ 7.1
Tod im Schlafzimmer
1995
★ 4.3
Einsatz in der Flammenhölle
1996
★ 7.0
Kaltblütig geopfert
1993
★ 6.7
The Truman Show: Tru-Talk
1998
★ 9.0
Source of Pride: The Making of "Pride and Glory"
2009
★ 10.0
That's Harassment
2018
★ 5.5
The Ice Cream Man
2024
★ 7.0
Laura Sobers
1994
★ 7.0
How's It Going to End - The Making of 'The Truman Show'
2005
★ -
The Up and Comer
Jahr unbekannt