
Biografie
Fred Ward
Frederick „Fred“ Ward (* 30. Dezember 1942 in San Diego, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.
Sein Interesse an der Schauspielerei setzte verhältnismäßig spät ein. Sein Filmdebüt gab er 1973 ebenfalls in Italien in Roberto Rossellinis L'Età di Cosimo di Medici (1973). Eine weitere Zusammenarbeit mit Rossellini, Descartes, sollte folgen.
Ward kehrte in seine kalifornische Heimat zurück und spielte in den Folgejahren eine Reihe kleinerer und mittlerer Rollen in Filmen wie neben Jeff Bridges im Western Im Herz des Wilden Westens, neben Brooke Shields in der Komödie Flipper Queen – Ich kann's am besten, neben Jodie Foster in Jahrmarkt, neben Meryl Streep in Silkwood, als Gus Grissom in Der Stoff, aus dem die Helden sind oder neben Keith Carradine als sadistischer Soldat in Die letzten Amerikaner.
1979 hatte er in Don Siegels Gefängnisdrama Flucht von Alcatraz neben Clint Eastwood seine erste größere Filmrolle. Drei Jahre später spielte er im Science-Fiction-B-Movie Timerider – Das Abenteuer des Lyle Swann zudem seine erste Hauptrolle. Auch neben Gene Hackman spielte er 1983 in Die verwegenen Sieben einen Soldaten. Zunächst wurde es etwas ruhiger um Ward, so spielte er die Hauptrolle in Abenteuerfilm Schnee in Florida (1986), im Kurzfilm The Price of Life und eine Gastrolle in der Serie The Hitchhiker (beide 1987). 1988 war er wieder in 3 Kinofilmen zu sehen, als Vater von Keanu Reeves im Familiendrama Der Prinz von Pennsylvania, als Roone Dimmick im Kinohit Zwei mal Zwei und als Polizist im Action-Thriller Saigon – Der Tod kennt kein Gesetz.
In Catchfire beschützt er als Polizist Jodie Foster vor Auftrags-Killer Dennis Hopper. Des Weiteren folgten 1990 drei große Hauptrollen für ihn, als Henry Miller in Philip Kaufmans Henry & June, als beraubter Polizist in der Krimi-Groteske Miami Blues, in der er Alec Baldwin auf die Spur kommt und neben Kevin Bacon in der Kult-Horrorkomödie Tremors – Im Land der Raketenwürmer. Die nächsten Jahre sah man ihn häufig als Nebendarsteller, so u. a. in Halbblut, in Robert Altmans Hollywood-Satire The Player oder auch als Mafioso Rocco Dillon in der Parodie Die nackte Kanone 33⅓. Für seine Rolle in Short Cuts wurde er zusammen mit dem restlichen Schauspiel-Ensemble 1994 mit dem Golden Globe Award ausgezeichnet. Nach kleineren, europäischen Projekten war er 1996 im Action-Thriller Außer Kontrolle neben Keanu Reeves und Morgan Freeman zu sehen, sowie in der Fortsetzung Tremors 2 – Die Rückkehr der Raketenwürmer. Ende der 1990er Jahre war er gemischt in Kino-Produktionen und in sogenannten B-Movies zu sehen, da der Markt für Direct-to-Video-Produktionen immer größer wurde.
Ab 2000 war er häufiger zu sehen und spielte wichtige Nebenrollen in großen Kinofilmen wie Road Trip, Summer Catch, Joe Dreck, Genug – Jeder hat eine Grenze oder auch als Vater von Reese Witherspoon in Sweet Home Alabama – Liebe auf Umwegen. Erwähnenswerte Filme sind zudem 10.5 – Die Erde bebt (2004), Zauber der Liebe (2007), Exit Speed, Management (beide 2008), der französische Thriller L’affaire Farewell, in dem er Ronald Reagan verkörpert und Das Geheimnis des wilden Mustangs (beide 2009).
Heute spielt Fred Ward vorwiegend in kleineren Rollen, wie z. B. Armored (2009), 30 Minuten oder weniger (2011) oder 2 Guns (2013). 2015 war er in 2 Folgen der US-Erfolgsserie True Detective zu sehen.
Filme und Serien mit Fred Ward
★ 8.2
Grey's Anatomy
2005
★ 6.5
2 Guns
2013
★ 8.3
True Detective
2014
★ 6.9
Tremors - Im Land der Raketenwürmer
1990
★ 7.5
Flucht von Alcatraz
1979
★ 6.5
Die nackte Kanone 33⅓
1994
★ 6.3
Road Trip
2000
★ 5.8
30 Minuten oder weniger
2011
★ 6.4
Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen
2002
★ 6.6
Genug - Jeder hat eine Grenze.
2002
★ 5.8
Außer Kontrolle
1996
★ 6.4
Tremors 2: Die Rückkehr der Raketenwürmer
1996
★ 7.4
Der Stoff, aus dem die Helden sind
1983
★ 7.2
The Player
1992
★ 7.8
Emergency Room - Die Notaufnahme
1994
★ 5.6
Joe Dreck
2001
★ 5.8
Armored
2009
★ 7.2
Short Cuts
1993
★ 7.2
Der unglaubliche Hulk
1977
★ 7.2
Der unglaubliche Hulk
1977
★ 5.5
The Crow - Tödliche Erlösung
2000
★ 6.9
Die letzten Amerikaner
1981
★ 6.9
Silkwood
1983
★ 5.4
Management
2009
★ 6.4
Halbblut
1992
★ 6.4
Zwei mal zwei
1988
★ 7.0
Gefährliche Schönheit - Die Kurtisane von Venedig
1998
★ 6.3
Remo - Unbewaffnet und gefährlich
1985
★ 6.2
Zauber der Liebe
2007
★ 6.0
Henry & June
1990
★ 6.3
Die verwegenen Sieben
1983
★ 6.0
Miami Blues
1990
★ 5.4
Summer Catch
2001
★ 6.7
Crazy Love - Liebe Schwarz auf Weiß
1985
★ 4.8
Abandon - Ein mörderisches Spiel
2002
★ 4.5
Mister Undercover
2001
★ 6.6
Bob Roberts
1992
★ 6.5
Die Affäre Farewell
2009
★ 6.1
Hexenjagd in L.A.
1991
★ 5.3
Catchfire
1990
★ 7.0
In Plain Sight - In der Schusslinie
2008
★ 5.6
Swing Shift - Liebe auf Zeit
1984
★ 6.5
10.5 - Die Erde bebt
2004
★ 5.6
Saigon
1988
★ 5.2
Masked and Anonymous
2003
★ 5.4
Timerider - Das Abenteuer des Lyle Swann
1982
★ 5.3
Bloody Wedding - Die Braut muß warten
1997
★ 5.2
Exit Speed
2008
★ 6.2
Jahrmarkt
1980
★ 6.9
Solange es noch Hoffnung gibt
1997
★ 5.6
Der Prinz von Pennsylvania
1988
★ 5.0
Circus
2000
★ 4.3
The Last Ride
2004
★ 6.3
Der Hitchhiker
1983
★ 6.2
Funky Monkey - Ein Affe in geheimer Mission
2004
★ 6.1
Das Geheimnis des wilden Mustangs
2009
★ 5.6
Ins Herz des wilden Westens
1975
★ 8.4
The West
1996
★ 6.3
Mysteriöse Phänomene
1998
★ 5.7
Equinox
1992
★ 5.8
UFOria
1984
★ 5.2
Schnee in Florida
1986
★ 4.9
Un bruit qui rend fou
1995
★ 5.4
Canyon Cop
1992
★ 6.3
The Price of Life
1987
★ 5.2
Chaos Factor
2000
★ 5.4
Ginger in the Morning
1974
★ 6.6
American Playhouse
1982
★ 6.6
American Playhouse
1982
★ 7.4
Wild Iris
2001
★ 3.7
Red Team
1999
★ 5.2
Two Small Bodies
1993
★ 5.3
Königin der Banditen
1980
★ 4.5
Full Disclosure
2001
★ 4.7
Cardiac Arrest
1980
★ 7.0
Coast to Coast
2004
★ 4.6
Gun - Kaliber 45
1997
★ 3.5
Gut gezielt ist halb getroffen
1992
★ 6.3
Expedition in die grüne Hölle
2000
★ 8.0
Luck, Trust & Ketchup: Robert Altman in Carver Country
1993
★ 9.0
Altman on His Own Terms
2000
★ 8.0
Dice
2001
★ 7.0
Jackie Bouvier Kennedy Onassis
2000
★ 9.0
Birdseye
2002
★ 9.0
Realizing The Right Stuff
2003
★ -
Noon Wine
1985
★ -
Jackie Bouvier Kennedy Onassis
2000